Fr, 24. April 2026, ab ca. 14 Uhr

Brotbacken

Steinofenbrot aus dem Königswinterer Ofen

Jahrhundertelang war der Bau von Backöfen ein wichtiger Erwerbszweig in Königswinter. Das Spektrum dieser im Rheinland und bis nach Westfalen vertriebenen Öfen reichte von einfachen Hausbacköfen bis zu technisch ausgeklügelten gewerblichen Anlagen. Das Siebengebirgsmuseum besitzt einen solchen historischen Ofen aus der Zeit um 1900. Er stammt von einem Bauernhof in Königswinter-Oberscheuren und wurde 2011 im neu errichteten Backhaus des Museums originalgetreu wiederaufgebaut.

Von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter mehrere Stunden vorher angeheizt, wird darin das traditionelle Steinofenbrot von Konditormeister Martin Heimbach ab ca. 14.30 Uhr ausgebacken.
Die Vorbestellung von einem Brot ist möglich unter Tel.: 02223 3703 oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ab ca. 15.30 Uhr liegen die Brote zur Abholung bereit. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, beim Einheizen und Backen zuzuschauen. 

 

So, 26. April 2026, 11 Uhr

Führung durch die Dauerausstellung

Das Siebengebirgsmuseum: Landschaft – Geschichte – Rheinromantik

Die Entstehung der Landschaft, der Steinabbau, der Tourismus und die Geschichten der Menschen aus dem Siebengebirge sind die Themen, die in einer kurzweiligen Führung durch die Dauerausstellung vorgestellt werden. Besondere Highlights sind das Modell eines riesigen Holländerfloßes und die romantischen Bilder vom Rhein.

Kostenbeitrag: 7 Euro (inkl. Eintritt; ermäßigt: 5,50 Euro)
Dauer: ca. 1 Stunde

 

So, 26. April 2026, 14 Uhr
Führung 

Friedhof Palastweiher

Friedhöfe sind als Orte der Erinnerung im besonderen Maße mit dem facettenreichen Leben einer Stadt verbunden. Zugleich stellen sie die Menschen in den Mittelpunkt, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Der Rundgang auf dem Königswinterer Friedhof am Palastweiher führt zu den Gräbern prominenter Persönlichkeiten, Ehrenbürger und Politiker. Im Blickpunkt stehen aber auch Handwerker, Künstler oder Königswinterer „Originale“ wie das „Herrmännchen“. Außerdem wird über die lange Geschichte des Friedhofs selbst berichtet, der im frühen 19. Jahrhundert angelegt wurde.

Dauer: 1,5 Stunden
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum
Kosten: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro

In Kooperation mit der VHS Siebengebirge.

 

Sa, 2. Mai 2026, 15 Uhr

Familienführung

Rasant durchs Siebengebirge

Das Siebengebirgsmuseum lädt Familien zu einer besonderen Entdeckertour durch die aktuelle Ausstellung „Rasant durchs Siebengebirge“ ein. Die Führung eröffnet einen lebendigen Blick auf die faszinierende Verkehrsgeschichte der Region zwischen 1870 und 1970 – von der traditionsreichen Siebengebirgsbahn bis hin zur Mobilität in den unterschiedlichsten Facetten rund um den Drachenfels. Im Anschluss an den Rundgang wartet ein kreatives Mitmachangebot auf die jungen Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam wird ein eigener Eisenbahnwaggon gebastelt, der als Erinnerung an die Reise durch Vergangenheit und Gegenwart der regionalen Verkehrswelt mit nach Hause genommen werden kann.

Die Familienführung richtet sich an Kinder und Erwachsene, die Lust haben, Technikgeschichte spielerisch zu erleben und selbst kreativ zu werden.

Eintritt und Führung frei
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Anmeldung erforderlich bis Freitag, 30. April 2026 telefonisch unter 02223/3703 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

So, 3. Mai 2026, 17 Uhr

Kuratorenführung (Finissage)

Rasant durch Siebengebirge. Mobilität und Verkehr rund um den Drachenfels

Die Bevölkerung des Siebengebirges ist von jeher auf funktionierende Verbindungen zwischen Berg und Tal und zwischen den einzelnen Orten angewiesen. Mitte des 19. Jahrhunderts hielten mit fortschreitender Technisierung des Alltags und größeren Infrastrukturmaßnahmen auch in der Region moderne Verkehrsmittel Einzug.

In ihrer Führung thematisiert die Ausstellungskuratorin Katrin Heitmann Geschichten rund um das Thema Mobilität aus 100 Jahren Verkehrsgeschichte. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen, die sich im Zuge der Motorisierung in der Region ansiedelten. Fahrrad- und Motorradrennen oder rasante Schlittenfahrten zeigen, dass auch im Freizeitbereich Geschwindigkeit eine große Rolle spielt. Die Beschleunigung des Alltags brachte aber auch immer Probleme – beispielsweise Konflikte mit dem Naturschutz oder die Konfrontation verschiedener Verkehrsbeteiligter miteinander. 

Kostenbeitrag: 7 Euro, ermäßigt: 5,50 Euro
Dauer: ca. 1 Stunde