
Fr, 21. August 2026, ab ca. 14 Uhr
Brotbacken
Steinofenbrot aus dem Königswinterer Ofen
Jahrhundertelang war der Bau von Backöfen ein wichtiger Erwerbszweig in Königswinter. Das Spektrum dieser im Rheinland und bis nach Westfalen vertriebenen Öfen reichte von einfachen Hausbacköfen bis zu technisch ausgeklügelten gewerblichen Anlagen. Das Siebengebirgsmuseum besitzt einen solchen historischen Ofen aus der Zeit um 1900. Er stammt von einem Bauernhof in Königswinter-Oberscheuren und wurde 2011 im neu errichteten Backhaus des Museums originalgetreu wiederaufgebaut.
Von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter mehrere Stunden vorher angeheizt, wird darin das traditionelle Steinofenbrot von Konditormeister Martin Heimbach ab ca. 14.30 Uhr ausgebacken.
Die Vorbestellung von einem Brot ist möglich unter Tel.: 02223/3703 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ab ca. 15.30 Uhr liegen die Brote zur Abholung bereit. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, beim Einheizen und Backen zuzuschauen.
Sa, 22. August 2026, 14 Uhr
Historische Wanderung
Der Drachenfels: Von Steinen, Romantikern, Dombaumeistern und der Domkaule
Jenseits seiner strategischen Bedeutung und romantischen Schönheit erfüllte der Drachenfels jahrhundertelang eine wichtige wirtschaftliche Funktion: Er lieferte Steine für zahllose Bauwerke in der Umgebung. Allen voran war es die Kölner Dombauhütte, die hier schon im Mittelalter einen eigenen Steinbruch betrieb. Nach einer Einführung im Museum lässt die Wanderung nicht nur die spannende Geschichte, sondern auch vielfältige Beziehungen zwischen dem Siebengebirge und der Stadt Köln lebendig werden.
Verlauf der Wanderung: Vom Museum durch Königswinter und das Nachtigallental auf den Drachenfels; anschließend über den Gipfelbereich abwärts nach Rhöndorf (Tourende).
Beginn und Einführung im Siebengebirgsmuseum; Dauer bis ca. 18 Uhr
Kostenbeitrag: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro
Anmeldung erforderlich bis 21. August 2026 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02223/3703.
In Kooperation mit StattReisen Bonn erleben e. V.
Mi, 26. August 2026, 18 Uhr
Kostprobe (1 Thema – 1 Wein – 1 Stunde)
Mehr als r(h)ein-romantisch: Zum Werk des Dichters und Professors Karl Simrock
Karl Simrock ist vielleicht nicht ganz so bekannt wie seine ebenfalls Sagen, Märchen und Mythen sammelnden Kollegen und Freunde Jacob und Wilhelm Grimm. Immer noch wird er aber aufgrund seiner eigenen Dichtungen im Zusammenhang mit der literarischen Rheinromantik („Warnung vor dem Rhein“) erinnert. Das mag auch an seiner lebenslänglichen Beschäftigung mit dem Rheinmythos der Nibelungen liegen. Tatsächlich ist sein Werk aber viel perspektivenreicher und umfasst ebenso Übersetzungen von Shakespeare-Texten wie zahllose eigene Dichtungen. Der Vortrag bietet einen Querschnitt durch das literarische Œuvre des Dichter-Professors Karl Simrock, das mit zeitlosen Denkanstößen und hintersinnigem Humor heute noch lesenswert ist.
Der Vortragende PD Dr. Peter Glasner lehrt und forscht in der Germanistischen Mediävistik der Universität Bonn und ist im Siebengebirgsmuseum kein Unbekannter, kuratierte er dort doch 2008 die viel beachtete Ausstellung „Nibelungen – Mythos, Kitsch, Kult“ und beteiligte sich mit Dichterbiographien an der Gestaltung des Auftaktraumes zur Rheinromantik.
Kostenbeitrag: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro
Dauer: ca. 1 Stunde
So, 30. August 2026, 11 Uhr
Führung durch die Dauerausstellung
Das Siebengebirgsmuseum: Landschaft – Geschichte – Rheinromantik
Die Entstehung der Landschaft, der Steinabbau, der Tourismus und die Geschichten der Menschen aus dem Siebengebirge sind die Themen, die in einer kurzweiligen Führung durch die Dauerausstellung vorgestellt werden. Besondere Highlights sind das Modell eines riesigen Holländerfloßes und die romantischen Bilder vom Rhein.
Kostenbeitrag: 7 Euro, ermäßigt 5,50 Euro (inkl. Eintritt)
Dauer: ca. 1 Stunde
Sa, 5. September 2026, 14 Uhr
Historische Wanderung
Der Petersberg: Auf den Spuren von Steinhauern, Wallfahrern, Staatsgästen und einer Zahnradbahn
Der Petersberg kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: als keltisch-germanische Fliehburg, mittelalterliche Klosteransiedlung und Wallfahrtsort. Bis um 1900 wurden hier Steinbrüche für den Abbau von Basalt betrieben. Seit 1889 existiert ein exklusives Hotel, zeitweise fuhr eine Zahnradbahn auf den Gipfel. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Berghotel Sitz der Alliierten Hohen Kommission und seit den 1950er Jahren als Gästehaus der Bundesregierung Residenz für zahlreiche Staatsoberhäupter. Noch heute ist das Hotel Schauplatz zahlreicher Konferenzen von nationaler und internationaler Bedeutung.
Verlauf der Wanderung: Vom Siebengebirgsmuseum über den teilweise steilen Bittweg zum Petersberg; von dort über den Dollendorfer Bittweg zurück nach Königswinter.
Beginn und Einführung im Siebengebirgsmuseum
Dauer bis ca. 18 Uhr; teilweise starke Steigung
Kostenbeitrag: 9 Euro, ermäßigt: 7 Euro
Anmeldung erforderlich bis 4. September 2026 per Mai an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02223/3703.
In Kooperation mit der VHS Siebengebirge und StattReisen Bonn erleben e.V.



