Andreas Achenbach:
"Der Rolandsbogen",
Öl auf Leinwand, 1834

 
 
 
 
 
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Sehnsucht Rhein
 
Rheinlandschaften in der Malerei
 
-  Bilder aus der 'Sammlung Siebengebirge'  -
 
 

27. Oktober 2006  -  (verlängert)  4. März 2007
 

Wegen großer Nachfrage:
Wiederaufnahme der Ausstellung, mit neuen Gemälden:

25. März - 5. August 2007

 
 



Johann Jakob Diezler, 
Niederlahnstein und Stolzenfels;
Öl auf Holz, 1830
 
 
Die Ausstellung „Sehnsucht Rhein“ zeigt erstmalig in Deutschland rund 70 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus der Sammlung Siebengebirge, einer bedeutenden privaten Sammlung zum Thema Rhein. Der Besucher begleitet Maler wie Christian Georg Schütz, Andreas und Oswald Achenbach, Johann Wilhelm Schirmer oder Carlo Mense auf einer Reise durch drei Jahrhunderte von Köln bis Bingen. Die bisher weitgehend unveröffentlichten Kunstwerke belegen eindrucksvoll die Bedeutung der Landschaft am Rhein und seiner Nebentäler für die Entwicklung der deutschen Romantik und Landschaftsmalerei im 19. und 20. Jahrhundert. 




Carlo Mense,
Der Träumer über dem Rhein
(Siebengebirge);
Öl auf Leinwand, um 1950
 


Jürgen Schmitz, 
Abendlicher Blick vom 
Drachenfels auf Nonnenwerth 
und den leuchtenden Rhein; 
Öl auf Leinwand, 1999
 
Die erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte private ‚Sammlung Siebengebirge’ umfasst Gemälde aus drei Jahrhunderten. In einem breiten Bogen wird die Entwicklung der Malerei vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart vorgeführt. Künstler der Düsseldorfer Malerschule – Andreas Achenbach, Johann Wilhelm Schirmer, Carl Friedrich Lessing – sind ebenso vertreten wie zahlreiche Maler aus der Koblenzer Region, so die Maler Johann Jakob Dietzler oder Adolf Lasinsky mit Darstellungen aus dem Mittelrheingebiet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es Künstler aus dem Umkreis des Expressionismus, die die Rheinlandschaft aus neuen Perspektiven und durch neue Sichtweisen präsentierten. Carlo Mense, Julius Bretz oder Joseph Kohlschein näherten sich nach dem Umsturz des 1. Weltkriegs auf eine fast wieder biedermeierliche Art der zum Topos gewordenen Rheinlandschaft. Am Ende des 20. Jahrhunderts ist es der Siegburger Maler Jürgen Schmitz, der in weiten Überblicken den Rhein unserer Gegenwart zeigt und seinen unverwechselbaren Charakter spiegelt.
 

Die Gemälde stammen ausschließlich aus Privatbesitz und waren bisher kaum auf Ausstellungen gezeigt worden. Alle Exponate sind in einem umfangreichen Begleitband abgebildet; kurze, instruktive Texte führen in jedes einzelne Werk ein.
 

 


Zur Ausstellung:
 

Buch:
Sehnsucht Rhein – Rheinlandschaften in der Malerei. 
Hrsg.: Karsten Keune,
mit Beiträgen von Irene Haberland und Elmar Scheuren; 
Bouvier Verlag, Bonn 2006, 196 S., 24,90 Euro;
ISBN: 3-416-03096-6.
 
 

Kalender 2007:
Format 40 x 40 cm, 13 farb. Blätter;
Bouvier Verlag, Bonn;
19,90 Euro;
ISBN: 3-416-03098-2

Plakat:
Format DIN A 2 (60x40 cm);
3,- Euro


TERMINE:
 
Do, 26. Oktober
19.00 Uhr
Ausstellungseröffnung
im Siebengebirgsmuseum

Begrüßung und Eröffnung
Peter Wirtz
Bürgermeister

Einführung
Elmar Scheuren
Museumsleiter

Dr. Irene Haberland
Kunsthistorikerin, Bonn

Musikalische Begleitung: Musikschule der Stadt Königswinter


So, 19.11., 
3.12.,
17.12.2006;
14.01.,
28.01.,
11.02.,
25.02.2007

12.00 Uhr

Sonntags, 12 Uhr

Führungen durch die Ausstellung

Offene Termine:
am 19. November, 3. und 17. Dezember 2006,
14. und 28. Januar, 11. und 25. Februar 2007
 

Dauer: ca. 1 Stunde
Kostenbeitrag: 4,50 Euro (inkl. Museumseintritt)

Für Gruppen auch nach Vereinbarung
Tel. 02223-3703 oder per E-Mail


So, 19.11., 
3.12.,
17.12. 2006;
14.01.,
28.01.,
11.02.
25.02.2007

14.30 - 16.30 Uhr

Workshops für Kinder

Eine (PHANTASIE-) Reise am Rhein

Für Kinder von 7 - 11 Jahren
Kostenbeitrag: 6,- Euro (inkl. Material)
Anmeldung erforderlich
Für Gruppen / Schulklassen auch nach Vereinbarung

Die Ausstellung „Sehnsucht Rhein“ liefert den Anlass für ein spannendes museumspädagogisches Programm. Kinder lernen die Sonderausstellung kennen, setzen sich spielerisch im Dialog mit einzelnen Kunstwerken auseinander und werden beim ästhetisch-praktischen Arbeiten selbst zu Künstlern.
 

Der Anblick des Rheins hat die Phantasie vieler Maler beflügelt. Im Siebengebirgsmuseum begeben sich die Kinder nun selbst auf eine kleine Phantasie-Bilderreise und stellen ihre eigene Traumlandschaft her. Die Kurse bilden eine Mischung aus angeregtem Bildgespräch und praktischem Kreativ-Workshop mit Farbe und Schere.
 

Kursleiterinnen: Gudrun Birkenstein oder Tanja Wagner


Mi,  17. Januar
19.30 Uhr
Heinrich Heine Rezital

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
Texte, Lieder und Gedichte von und nach Heinrich Heine

Dr. Engelbert Decker spricht und singt;
Klavierbegleitung: Gero Meißner

Mit satirischer Schärfe und berüchtigtem Witz, mit frechem und bisweilen sentimentalem Charme hat Heinrich Heine Kritiker gegen sich aufgebracht, Zensoren auf den Plan gerufen - und sein Publikum erobert. Die Sonderausstellung bildet den perfekten Rahmen, um die im 19. Jahrhundert romantisch inspirierte Atmosphäre der Rheinlandschaft lebendig werden zu lassen.
 
Dauer: ca. 70 Minuten

Kostenbeitrag: 10,- Euro

Karten an der Abendkasse oder im Vorverkauf im Museum bzw. telefonisch unter 02223-3703.
 


So,  25. März
17.00 Uhr
Zur Neueröffnung
mit neuen Gemälden

Einführung

Elmar Scheuren
Museumsleiter

Dr. Irene Haberland
Kunsthistorikerin, Bonn


So,  25. März
18.00 Uhr
Literarisch-musikalische Rheinreise

Sei mir gegrüßt, mein Vater Rhein

mit dem Trio LiteraTON:
Doris Meyer, Rezitation
Stephan Lindemeier, Batriton
Christina Bach, Klavier

Die Flüsse sind Wege, die wandern, und die uns dahin bringen, wohin wir wollen. (Blaise Pascal)
 

LiteraTON nimmt die Zuhörer mit auf eine literarisch-musikalische Rheinreise.
Das Trio stellt den Vater aller deutschen Flüsse in Literatur und Musik als den Fluss vor, der seit Jahrhunderten Völker verbindet und bewegt. Viele Geschichten, Gedichte, große Romane, Satiren, Lieder und Musikstücke ranken sich um ihn, sind ihm gewidmet oder durch ihn inspiriert. Und dass er auch in heutiger Zeit noch anzuregen vermag, zeigt Ihnen das Trio LiteraTON.
Zu Wort kommen bei dieser Reise Dichter wie Heine, Zuckmayer, Kästner und Böll. Carl Valentin amüsiert zum Beispiel mit einer Satire über die Loreley! Lieder von Robert und Clara Schumann, Mahler, Mendelssohn- Bartholdy und Brahms erinnern an wunderschöne Liebeserklärungen. Stücke von Beethoven runden den Ausflug über den Rhein ab. Nicht zuletzt dem "rheinischen Stempel", den Bonn und Köln ihrem Fluss zu verdanken haben, möchte das Trio an diesem Abend Raum bieten.
 

Dauer: ca. 60 Minuten (keine Pause)
Kostenbeitrag: 10,- Euro

Karten an der Abendkasse oder im Vorverkauf im Museum bzw. telefonisch unter 02223-3703.