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20. November 2015 - (verlängert:) 16. Mai 2016

"... wie in einem Zauberspiegel"

Rheinlandschaften
von Jakob und Anton Diezler

In Zusammenarbeit mit der Sammlung RheinRomantik
und dem Mittelrhein-Museum Koblenz
 

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J.J. Diezler, Blick auf Kloster Besselich bei Koblenz, um 1830 (Privatbesitz)

Die Koblenzer Maler Johannes Jakob Diezler (1789 – 1855) und sein Sohn Anton Diezler (1815 – 1845) gehören zu den Biedermeiermalern, die uns ein scheinbar getreues Bild der Rheinlandschaft des frühen 19. Jahrhunderts überliefern: Detailliert werden Topografie und kulturgeschichtliche Elemente geschildert, die Gebäude sind oft porträthaft dargestellt, zahlreiche Schiffe und Nachen zeigen die intensive wirtschaftliche Nutzung des Flusses.


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J.J. Diezler, Sinzig und die Goldene Meile, 1834 (Sammlung RheinRomantik)

Mit J.J. Diezler tritt die Kulturlandschaft des Rheins ins Zentrum der Darstellung. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wird zum Bildthema: Berge, Hügel und Wälder geben die Kulisse für Kirchen und Klöster, Burgen und Ruinen; Reisende und Händler, Arbeiter und Müßiggänger beleben sie. Diezlers Ansichten spiegeln den Rhein zu exakt definierten Zeitschnitten und geben Auskunft über die Nutzung einer inzwischen vergangenen, typisch mittelrheinischen Landschaft – hierin liegt der eigentliche, neu zu entdeckende Wert der detailreichen Bilder.

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J. J. Diezler, Die Loreley bei Nacht, 1843 (Stadtmuseum Bonn)

Seine Bildmotive suchte Diezler am Rhein von Köln bis Mainz, an Mosel und Saar wanderte er bis Trier und Saarburg. Rechtsrheinisch ging es weiter entlang der Lahn: Bilder von Bad Ems, Nassau, Weitersburg und Dausenau sind bekannt. 1826 stellte er zwei Rheinlandschaften auf der Berliner Akademie-Ausstellung aus, die vom preußischen Königshaus erworben wurden.

Am Mittelrhein waren seine Auftraggeber in Adel und Industrie zu finden. Zwei Bildtypen bestimmen sein Werk. Zum einen sind es qualitätvolleAnsichten einzelner Bauwerke und Landsitze, die als konkrete Auftragsarbeit verstanden werden müssen. Dazu zählen vier bislang unbekannte Ansichten der Burg Eltz von 1819. Zum anderen finden sich in großer Anzahl die touristisch wirkungsvollsten Rheinansichten in unterschiedlichen Formaten für ein breites Publikum.

Sein früh verstorbener Sohn Anton Diezler galt als äußerst talentierter Maler, der ab 1833 im Geschäft seines Vaters in Köln mitarbeitete. Im Auftrag des Kölner Verlegers Carl Eisen fertigte er ab 1840 Landschaftspanoramen an. Die Serie, die von Baden-Baden über Aachen, Brüssel, Waterloo bis Gent reicht, wird mit 23 Ansichten erstmals nahezu vollständig ausgestellt.

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J. J. Diezler, Bilderuhr mit einer Ansicht von Oberwinter, 1836

(Bonn, Sammlung RheinRomantik)

Zu den Besonderheiten der Werke Johann Jakob Diezlers zählen zwei Bilderuhren mit Ansichten von Dausenau an der Lahn und von Oberwinter mit Blick auf das Siebengebirge. In den optisch leicht vergrößerten Kirchturm der Stadtansicht ist jeweils ein Ziffernblatt integriert, hinter dem ein komplettes Uhrwerk mit Geläut verborgen ist. Die Bilderuhr mit der Oberwinterer Ansicht enthält ein französisches Uhrwerk, das unterschiedliche Melodien zu verschiedenen Stunden spielen kann.

Termine:

 

 

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J. J. Diezler, Blick auf Koblenz von Norden, 1818
(Koblenz, Mittelrhein-Museum)

 

Ausstellungseröffnung:
Do., 19. November, 18.00 Uhr
 

"Kostproben" (1 Thema, 1 Wein, 1 Stunde), mittwochs, 18-19 Uhr:

25. November 2015: Die Koblenzer Malerfamilie Diezler - ein Familienunternehmen;
9. Dezember 2015: Lesung von Ulrich Meyer-Doerpinghaus, Bonn: Gottfried Kinkel, die Rheinromantik und der Maikäferbund (aus der Neuerscheinung: "Am Zauberfluss");
20. Januar 2016: Bilderuhren;
20. April 2016: Eisenbahn und Dampfschiff - Technik in den Landschaften von J.J. und A. Diezler.

Kostenbeitrag: 7,- Euro, keine Anmeldung erforderlich.

 

 

 

 

 

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J. J. Diezler, Blick auf St. Kastor und Ehrenbreitstein, 1826
(Koblenz, Mittelrhein-Museum)

Die Sammlung RheinRomantik

Mit der jetzigen Präsentation wird eine neue Auswahl von Werken der privaten Sammlung RheinRomantik vorgestellt, die mit rund 500 Werken heute eine der wichtigsten deutschen Sammlungen zur Entwicklung der Malerei im Rheinland im 19. Jahrhundert ist. Die Auswahl der im Siebengebirgsmuseum gezeigten Landschaftsbilder wechselt in der Regel zweimal jährlich und behandelt jeweils ausgewählte Themen zur rheinischen Kulturlandschaft.

Die jetzige Präsentation entstand in Zusammenarbeit mit dem Mittelrhein-Museum Koblenz und wird dort voraussichtlich im Herbst 2016 / Frühjahr 2017 zu sehen sein.

Weitere Leihgeber:

Bonn, Stadtmuseum;
Bad Breisig, Kunsthandel Dr. Schmitz-Avila;

Eurasburg, Kunsthandel Peter Bierl;

Köln, Kölnisches Stadtmuseum;
Neuwied, Röntgen-Museum;

Neuwied, Sammlung Berninger;

Neuwied, Stiftung Abtei Rommersdorf;
Trier, Museum Simeonstift;

sowie zahlreiche private Leihgeber.

Anlässlich der Ausstellung publiziert die Sammlung RheinRomantik einen Begleitband zum Werk von J. J. und A. Diezler, ca. 170 S., ISBN 978-3-9817731-0-1; Sonderpreis in der Ausstellung 15,- €.

 

 
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"Preußenadler über dem Rhein"
21. Mai - (verlängert:) 25. Oktober 2015

 Auf preußischen Spuren

 

Veranstaltungen zur Ausstellung:
-  Führungen und Exkursionen
- "Kostproben"
-  Kabarett u.a.m.

 

Fr-Sa,
29.-30.
Mai



Tagung:

Das Rheinland. Preußens unbequeme Provinz

Gemeinsame Veranstaltung der Kultureinrichtungen im Siebengebirge
im Haus Schlesien, Königswinter-Heisterbacherrott.

Mehr Information
 


Di, 2. Juni
19.30
 

Vortrag

in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Musik-Leben im preußischen Rheinland

Prof. Dr. Ute Büchter-Römer, Köln

 

Information
 


Sa, 15. August
19.30

 


Kabarett

Der Bürger- und Verkehrsverein 1861 e.V., Königswinter-Altstadt

präsentiert:

Der Rhein - die arme Sau!

Ein Preußen-Abend mit

Norbert Alich

Eine Veranstaltung im Rahmen des Museumsfestes 2015

Information


 

 

Hinweis:
Alle folgenden Angebote
für Gruppen auch nach Vereinbarung!


 

 

Führungen und Exkursionen
 

1. So / Monat
14.00 h
 

Führungen durch die Ausstellung :

jeden ersten Sonntag im Monat, 14.00h, von Juni bis Oktober

Dauer: ca. 1 Stunde, Kosten: 7,- €
 


So, 31. Mai
14.00 h
bis ca. 18.00 h

 

Schiffsexkursion: Auf preußischen Spuren

von Königswinter nach Rolandseck

Besuch der Ausstellungen in Königswinter und Rolandseck mit Kuratorenführungen.

Hin- und Rückfahrt mit Linienschiff

Anmeldung erforderlich: bis Do., 28.5. im Siebengebirgsmuseum.

 

Information



So, 21. Juni
14.00 h
 

Stadtführung

 

Altstadt und Museum

Dauer ca. 1,5 Std; Kosten: 7,- €;        Information


So, 28. Juni
14.00 h

Fahrrad-Exkusion

 

Vom Museum zum Bismarck-Turm in der Rheinaue

Dauer ca. 3-4 Std.; Kosten: 12,- €;      Information

 


So, 12. Juli
14.00 h
bis ca. 18.00 h

Schiffsexkursion: Auf preußischen Spuren 

von Königswinter nach Rolandseck

 

Besuch der Ausstellungen in Königswinter und Rolandseck mit Führungen.

 

Hin- und Rückfahrt mit Linienschiff

 

Anmeldung erforderlich: bis Do., 9.7. im Siebengebirgsmuseum.

 

Information

 


 

So, 19. Juli
14.00 h

Historische Wanderung

 

Vom Museum zum Schloss Drachenburg
Dauer 3-4 Std; Kosten 17,- € (inkl. Zahnradbahn);     Information
 


 

So, 26. Juli
14.00 h

Fahrrad-Exkursion

 

Vom Museum zum Kinkel-Denkmal (Oberkassel)

und zum Bonner Bogen

 

Dauer ca. 3-4 Std.; Kosten: 12,- €;    Information

 


So, 9. August
14.00 h
bis ca. 18.00 h

Schiffsexkursion: Auf preußischen Spuren

von Königswinter nach Rolandseck

 

Besuch der Ausstellungen in Königswinter und Rolandseck mit Führungen.

 

Hin- und Rückfahrt mit Linienschiff

Anmeldung erforderlich: bis Do., 6.8. im Siebengebirgsmuseum.

 

Information

 


 

So,16. August
14.00 h

Stadtführung

 

Altstadt und Museum

Dauer: ca. 1,5 Std.; Kosten: 7,- €;     Information

 

So, 23. August
14.00 h

Fahrrad-Exkursion

 

Vom Museum über Bad Honnef nach Rolandseck

Dauer ca. 3-4 Std.; Kosten: 12,- €;     Information

 


So, 20. September
14.00 h  

Historische Wanderung

Vom Museum zum Schloss Drachenburg

Dauer 3-4 Std; Kosten 17,- € (inkl. Zahnradbahn);   Information


 

 

"Kostprobe"-Veranstaltungen

 
In der Veranstaltungsreihe "Kostprobe" wird ein Thema vorgestellt
(3 x 1:   1 Thema, 1 Wein, 1 Stunde).
An einen kurzen Vortrag schließt sich der Besuch der entsprechenden Ausstellungsbereiche an. Dazu gibt es die Gelegenheit, einen Wein aus der Region zu kosten.
 


Mi, 10. Juni
18.00 h

Politik und Landschaft

 

Dauer 1 Stunde; Kostenbeitrag: 7,- €;     Information

 


Mi, 8. Juli
18.00 h


Preußische Burgen am Rhein


Dauer 1 Stunde; Kostenbeitrag: 7,- €;     Information

 


Mi, 12. August
18.00 h

Landschaftsbild und preußische Bäume

Dauer 1 Stunde; Kostenbeitrag: 7,- €;     Information



Mi, 9. September,
18.00 h

 

Kirchenbau im preußischen Siebengebirge

Dauer 1 Stunde; Kostenbeitrag: 7,- €;     Information


Mi, 23. September
18.00h

Wie die Eisenbahn an den Rhein kam


Dauer 1 Stunde; Kostenbeitrag: 7,- €;     Information


Mi, 7. Oktober
18.00h

Das Kinkel-Denkmal in Oberkassel


Dauer 1 Stunde; Kostenbeitrag: 7,- €;     Information


Mi, 14. Oktober
18.00

Danke Berlin? – Nein Danke!

Rheinisch-preußischer Naturschutz im Siebengebirge


Dauer 1 Stunde; Kostenbeitrag: 7,- €;     Information



 

Alle Veranstaltungen für Gruppen auch nach Vereinbarung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preußenadler über dem Rhein

 
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Eine Spurensuche rund um den Drachenfels

Mit Fotografien von Axel Thünker

21. Mai - (verlängert:) 25. Oktober 2015

 
Im Rahmen des Projekts "Danke* Berlin - 200 Jahre Preußen am Rhein"
des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

Logo DankeBerlin RZ

 
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April 1815: Das Rheinland wird preußisch. Vor 200 Jahren begann so eine lange Beziehung voller Widersprüche, voller konstruktiver Ideen und pragmatischer Lösungen, aber auch gezeichnet von Rivalitäten und gegensätzlichen Mentalitäten. Sie hinterließ Spuren im Bild vieler rheinischer Städte und Landschaften.

Die Ausstellung geht auf die Suche: Rund um den Drachenfels zeugen Denkmäler, öffentliche und private Bauten und markante Schauplätze in besonderer Dichte vom preußischen Streben nach Präsenz am „romantischen“ Rhein. 

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Fotografien von Axel Thünker bilden den Kern der Ausstellung. Sie führen zu 21 Standorten, die bis heute Zeugnis ablegen von Merkmalen oder Besonderheiten preußischer Einflüsse. Das Spektrum reicht von technischen Neuerungen über politische Initiativen bis hin zu adminstrativen oder gesellschaftlichen Veränderungen. Ergänzend zu den Fotografien zeigt die Ausstellung historische Dokumente und Zeugnisse aus eigenen Beständen, öffentliche und private Leihgaben sowie ausgewählte Werke aus der privaten Sammlung RheinRomantik.
 

 
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Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch (208 S., zahlr. Abbildungen). Fotografien von Axel Thünker sowie ausgewählte Objekte der Ausstellung illustrieren 22 Beiträge von zwölf Autoren.
Bouvier Verlag Bonn, ISBN: 978-3-416-03386-2.
Sonderpreis in der Ausstellung: 19,90 Euro.

 

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Zahlreiche Veranstaltungen ergänzen die Ausstellung. Führungen und Vorträge im Museum und Exkursionen zu Originalschauplätzen lassen preußische Facetten vieler Orte in der nahen und weiten Umgebung des Drachenfels lebendig werden.

Führungen, Exkursionen, Vorträge:

"Auf preußischen Spuren"

Digitaler Museumsführer, drinnen und draußen:

Preussen-App

 
Faltblatt zur Ausstellung: Download 

 


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Angehörige des Berliner Königshauses suchten und fanden große Symbole: Sie erwarben Burgruinen, veranlassten Rekonstruktionen und ließen mittelalterlichen Glanz neu erstehen – ein Glanz, der ihre Herrschaft im Rheinland legitimieren sollte.

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Diesem Ziel diente auch die Vollendung des Kölner Domes. Zugleich gefährdete dieses ehrgeizige Projekt aber einen prominenten Berg: Der Drachenfels sollte die Steine für den Dom liefern. Die preußische Verwaltung und das Königshaus gaben aber schon vor 1830 dem Landschaftsschutz den Vorrang.

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Hoch auf dem Drachenfels war 1814 ein Denkmal für den „Landsturm vom Siebengebirge“ und seine Aktivitäten im Zuge der „Befreiungskriege“ gegen die napoleonische Herrschaft errichtet worden. Seine Rekonstruktion 1857 nutzte das preußische Königshaus für seine Selbstdarstellung. Die Spitze – seither in der Form eines „Eisernen Kreuzes“ auf gotischer Stele – fiel zwar dem letzten Krieg zum Opfer, doch das Denkmal selbst kündet seit über 150 Jahren weithin sichtbar von preußischem Geltungsbedürfnis.

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Preußen und das Militär: In Koblenz wurde die Festung Ehrenbreitstein wieder aufgebaut. An vielen Orten im Rheinland entstanden Kriegerdenkmäler.

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Nationale und freiheitliche Ideen – nicht zuletzt von Turnern propagiert – betrachteten preußische Behörden misstrauisch. Turnaktivitäten wurden in Hallen verlegt und körperliche Ertüchtigung in den Dienst militärischen Drills gestellt.

 


 
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Eine Ausstellung des Siebengebirgsmuseums

 

in Zusammenarbeit mit:

 
logo RVDL


Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

logo SRR

Sammlung RheinRomantik, Bonn

gefördert von:

 
logo LVR


Landschaftsverband Rheinland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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6. Februar - 12. April 2015

Siebengebirge -
Fotografie trifft Musik
Interpretationen einer Landschaft

Wolfgang Schmitz, Königswinter
und
Rolf Beydemüller, Bad Honnef
 

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Mit dieser Hommage an die Landschaft des Siebengebirges wollen die Autoren keine neue Dokumentation erstellen.
Vielmehr geht es ihnen in ihrem Werk – einer Verbindung von Fotografie und Musik – um etwas anderes:

 

 

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Wolfgang Schmitz, Fotograf:

Über die Darstellung unterschiedlicher Facetten, Details, Fragmente und An-„Sichten“ entsteht eine Wirklichkeit, welche Gestalt(en), Atmosphäre, Stimmungen und das Wesen dieser besonderen Landschaft aus meiner fotografischen Perspektive sichtbar werden lässt.

Jahrgang 1950, geboren in Köln, lebt und arbeitet in Königswinter. Fotografische Ausbildung in Köln, Studium der Heilpädagogik, Familientherapie und Supervision. Diverse Ausstellungen u. Projekte: Landschaft, Portrait, Sozialfotografie, Architektur

 

 

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Rolf Beydemüller, Musiker:

Wie klingt eine Landschaft? Welche Resonanz hinterlässt sie im hörenden Musiker? Eine bzw. einige von unzähligen Antworten werde ich im Klang geben. Die Landschaft, in der ich aufgewachsen bin, hat mich geformt. Wir haben eine innige Verbindung: Sie klingt in mir. Und ich klinge seit Jahrzehnten in ihr. Das Große im Kleinen, das Kleine im Großen.

Jahrgang 1958 - Musiker, Musikjournalist und Pädagoge. Studierte in Aachen klassische Gitarre. Initiator von Konzertreihen mit improvisierter Musik, u.a. "Hear and Now", St. Franziskus Bonn. Zahlreiche CD Veröffentlichungen, zuletzt 2014 "I SEA" solo.

Termine:
 

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Ausstellungseröffnung:
Do., 5. Februar, 18.30 Uhr

"Kostproben" (1 Thema, 1 Wein, 1 Stunde), mittwochs, 18-19 Uhr:
am 11. März und 8. April
Kostenbeitrag: 7,- Euro, keine Anmeldung erforderlich

Offene Führungen, sonntags, 14 Uhr:
am 22. Februar, 15. und 29. März und am 12. April

 


 

2. Dezember 2014 - 6. Januar 2015

Historischer Weihnachtsbaum
im Museumsfoyer

 

 

Im 4. Jahr zeigt das Siebengebirgsmuseum – in Zusammenarbeit mit „Frl. Erna’s Weihnachtshaus“, Königswinter – in der Advents- und Weihnachtszeit im Museumsfoyer eine Präsentation zum Thema Christbaumschmuck. Während in den drei Jahren zuvor jeweils ein bestimmter Zeitabschnitt mit typischer Baumdekoration vorgestellt wurde – Biedermeier, Gründerzeit, 1950er Jahre – sind in diesem Jahr zwei Materialien das Thema: „Papier und Watte“.

Der große Foyer-Baum ist mit neuem Schmuck überwiegend aus diesen Materialien ausgestattet. Sie entstanden zum Teil für „Frl. Erna’s Weihnachtshaus“, aber auch für den privaten Weihnachtsbaum der Familie Becker. Daneben sind äußerst seltene alte Originale – aus einem Zeitraum von ca. 80 Jahren – hinter Glas in einer Bescherungsszenerie mit antikem Spielzeug zu sehen – darunter auch drei historische Puppenkleider aus dem Museumsbestand, als Teil einer neuen Schenkung aus Privatbesitz.

Bereits vom Anfang des 17.Jahrhunderts stammt eine Beschreibung, nach der auf „Elsässer Dannenbäum, Rossen aus vielfarbigem Papier geschnitten“ aufgesteckt wurden.

Hans-Christian Andersen und, ein paar Jahrzehnte später, Theodor Storm – beide waren ausgewiesene Weihnachtsfans – beschreiben, wie die Weihnachtszeit in ihrer Familie vorbereitet wurde, indem man neben essbarem Behang fleißig Papierschmuck für den Baum anfertigte.

Eine Präsentation von "Frl. Erna's Weihnachtshaus", Königswinter

- Irmgard und Peter Becker -