Der
Berg
Unter den wirtschaftlichen
Nutzungen,
die das Leben am Drachenfels
prägten,
hat vor allem der Steinabbau
bleibende Spuren hinterlassen.
Dank der Lage direkt am
Fluss war
das qualitativ gute Gestein
als Baustoff begehrt.
In fast allen römischen
Siedlungen am Niederrhein
finden sich Bauwerke aus
Drachenfelser Trachyt.
Die wichtigste Baustelle
im Mittelalter wurde
der Kölner Dom: Die
Dombauhütte
betrieb einen eigenen Steinbruch
am Drachenfels,
die mittelalterlichen Bauteile
entstanden
fast ausnahmslos aus Trachyt.
Im 19. Jahrhundert entzündete
sich ein Streit
um den weiteren Steinabbau.
Zur Erhaltung der Bergkuppe
mit der inzwischen berühmten
Ruine
erließ der preußische
Staat ein Abbauverbot.
Diese Maßnahme gilt
als eine der
- in Deutschland - frühesten
staatlichen Initiativen
zu Gunsten des Natur- und
Denkmalschutzes.
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