The Castled Crag ... - Der Drachenfels als romantisches Reiseziel -    Siebengebirgsmuseum


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Der Drachenfels in der Musik

Das älteste bekannte Beispiel einer musikalischen
Würdigung des Drachenfels kommt aus England: 
1827 veröffentlichte Henry Bishop in zwei Bänden 
den Liederzyklus „Lays and Legends of the Rhine“.
Das Siebengebirge findet darin seinen Platz.
Das Interesse am Drachenfels bezieht sich allerdings
primär auf die Möglichkeit der Anknüpfung 
an den Drachen-Mythos.

In Deutschland finden sich vergleichbare
musikalische Spuren erst ab 1840.
Eine Fülle von Sololiedern mit Klavier entsteht 
als Reaktion auf französische Besitzansprüche 
auf den Rhein, darunter auch solche
mit konkretem Ortsbezug.
Gleichzeitig finden sich Beispiele typischer
zeitgenössischer, bürgerlicher Salonmusik 
- überwiegend für Klavier -, die in ihren Titeln 
regionale Bezüge anklingen lassen.

Im 20. Jahrhundert sind es Bühnenwerke 
namhafter Komponisten wie 
Paul Lincke und Engelbert Humperdinck, 
denen der Drachenfels als Szenerie dient. 
Jüngere Tonbeispiele beziehen ihren Reiz 
vorwiegend aus der Kategorie rheinischen Frohsinns: 
Schlager von Liedermachern wie Willi Ostermann 
oder später auch Toni Steingass zählen 
seit den 1920er Jahren zum festen Repertoire 
volkstümlicher rheinischer Manifestationen –
bis hin zu Gassenhauern von den „Bläck Fööss“ 
oder gar Karnevalshits wie dem der „3 Colonias“.
 
 
 
 

 

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